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text N°8

weg
Encounter Erinnerungen

Abgemüht und durchgedrungen
weht wie Wind.
Wer immer schon
nicht mitgesungen


was morgen wir
was morgen wir.


Abgewendet und zerschlagen
fragt wer will,
was nie und nimmer ist gewesen
was morgen wir.


Abgewesen abgeschlagen
fort und fort.


Wo weggeblickt und abgegeben


hat viel.

 

text von gumpe

 

2001-05-20 17:26:41

Sehr nette, wohlwollende Analyse Susanne, aber ich glaube das Gedicht hat einfach KEINE Bedeutung. Du hast dich mit der Erklärung sicher mehr angestrengt als Gumpe beim dichten!

Beitrag von Andreas

 

2001-05-14 18:46:44

wow susi!

Beitrag von qoX

 

2001-05-02 19:01:04

Ich lese das Gedicht so, daß da jemand sich selbst aus der Gruppe ausgeschlossen hat: "nicht mitgesungen". Die Person tröstet sich mit "morgen". Der Trost ist aber ein trügerischer denn es heißt eigentlich "morgen wir" und ist schwer denkbar ohne "heute wir". Zum Schluß bleibt nur die Trennung "fort und fort" und die Erkenntnis, daß durch die Verweigerung der persönlichen Begegnung "weggeblickt" viel versäumt wurde, was eigentlich schön gewesen wäre: "hat viel". Ich lese das Gedicht als Gruppengedicht, ein personzentriertes.

Beitrag von susanna

 

2001-04-28 15:46:42

Was soll DAS mit Gruppen zu tun haben?

Beitrag von andrea

 

2001-04-26 17:06:47

gumpe weht wie wind

Beitrag von zen

 

2001-04-18 13:55:00

Großgruppen habe ich auch schon als mühsam erlebt aber auch als sehr spannend und bereichernd. Gumpe trifft es genau wenn das Gedicht endet mit HAT VIEL. Das Ende oder oft erst NACH dem Ende hat mir in der Reflexion VIEL gebracht.

Beitrag von Peter

 

2001-04-16 07:33:10

Das muss ein schlimmes Gruppenerlebnis gewesen sein, oder alles ist furchtbar durch die Augen (grün und wund) von Gumpe.

Beitrag von qoX

 

 


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