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Die
Glut von Sandor
Marai ist ein Roman, den ich auf alle Fälle empfehlen
kann. Einige Textstellen haben mich sehr berührt. Andere wiederum
lassen mich so manche gewohnte Denkmuster in Frage stellen. Hier
eine kleine Auswahl davon. Wäre interessant, was Ihr dazu denkt!
Gedankenaustausch
und eigene Beiträge nach dem Text
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... Wie der wahrhaftig Liebende,
erwartet auch ein echter Freund keinen Lohn für seine Gefühle.
Er fordert keine „Gegenleistungen“.
Denn der wahre Gehalt jeder
menschlichen Beziehung ist doch, daß man auch die Schwächen des
anderen akzeptiert und daß man von ihm nichts, rein gar nichts
fordert und erwartet. Welchen Wert hätte eine Freundschaft oder
Liebe, in der man den anderen für seine Stärken, seine Treue und
Beständigkeit liebt?
... Und was ist Treue? Was
erwarten wir von dem Menschen, den wir lieben? Ist das Einfordern
von Treue nicht ein entsetzlicher Egoismus, und auch eitel, so wie
die meisten Belange des Menschenlebens? Wenn wir Treue fordern,
wollen wir dann wirklich das Glück des anderen? Und wenn er in
der subtilen Gefangenschaft der Treue nicht glücklich ist, lieben
wir ihn dann wirklich, wenn wir trotzdem Treue fordern? Und wenn
wir ihn nicht so lieben, daß er glücklich sein kann, dürfen wir
dann irgendwas von ihm verlangen, Treue oder sonst ein Opfer?
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| 2001-05-20
17:32:47
subtile Gefangenschaft der
Treue!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Beitrag von ?
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| 2001-05-09
15:48:53
zu idealistisch und zu
selbstlos klingt mir dies als dass es realistischerweise zu
erwarten wäre
Beitrag von ter
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| 2001-02-07
20:48:23
mir aus dem herzen gesprochen
Beitrag von k
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| 2001-01-20
07:08:20
lange nachgedacht aber dich
nicht ganz verstanden Kuli
Beitrag von
Memphis
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| 2001-01-09
12:21:36
Wenn die Liebe dir winkt,
folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil. Und wenn ihre Flügel
dich umhüllen, gib dich ihr hin, auch wenn das unterm Gefieder
versteckte Schwert dich verwunden kann. Und wenn sie zu dir
spricht, glaube an sie, auch wenn ihre Stimme deine Träume
zerschmettern kann, wie der Nordwind den Garten verwüstet....Denn
so,wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich. aus Der Prophet
von Khalil Gibrahn
Beitrag von
ismaela
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| 2001-01-08
08:46:51
nie gefordert, nicht aus
Selbst und Selbstverständlichkeit, manchmal geschenkt,
unvorhergesehen bedankt, immer auf den unsichtbaren Säulen der
Liebe: Dank Gnade Treue Errettung Ablass Genesung
Beitrag von
Kuli Schwarzerd
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| 2001-01-07
16:57:24
Denn der wahre Gehalt... -
Wer kann schon den wahren Gehalt jeder menschlichen Beziehung
definieren? JEDER menschlichen Beziehung? Für mich klingt das zu
dogmatisch!
Beitrag von
kern
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| 2001-01-06
20:00:56
Huh, das ist schwerer roter
Wein. Gehaltvoll und macht schwindlig.
Beitrag von pol
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