Der Mensch ist ständig bestrebt sich weiterzuentwickeln. Der Organismus versucht alle körperlichen, seelischen und geistigen Möglichkeiten zu erhalten und zu entfalten.

In diesem Streben nach Erhaltung und Weiterentwicklung ist der Mensch grundsätzlich konstruktiv, rational und sozial.

Seelische Störungen oder destruktives, irrationales und asoziales Verhalten können als Ausdruck einer blockierten Tendenz zur Erhaltung und Entfaltung verstanden werden.

Konstruktive Beziehungen in denen es gelingt Beziehung in einervertrauensvollen Atmosphäre zu leben, helfen dem Individuumselbst aktiv an der Lösung der eigenen Schwierigkeiten arbeiten zu können und Blockierungen seiner Wachstums- und Entwicklungsimpulse aufzulösen und die Fähigkeit zur Erhaltung seines Organismus zu verbessern.

Besonders folgende Grundhaltungen fördern die Entstehung einer förderlichen Beziehung: Echtheit, das heißt in Kontakt treten nicht als BeraterIn oder Fachmann/Fachfrau sondern als Person, die sich und ihre eigenen Bedürfnisse wahrnimmt und versteht und nicht davor zurückschreckt, diese in einer offenen Beziehung auch zu artikulieren. Achtung und Wertschätzung der anderen Person einschließlich aller ihrer Schwierigkeiten und Eigenheiten. Einfühlendes Verstehen der Welt und der Probleme des Gegenübers und die Fähigkeit, dieses tiefe Verstehen auch zu kommunizieren.

Die förderliche Wirkung von personzentrierter Begegnung wurzelt in erster Linie in diesen Haltungen und nicht im theoretischen und diagnostischen Wissen oder der Anwendung therapeutischer Techniken.

 

 



Der personzentrierte Ansatz

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der Ansatz